Wie und wo helfen wir:
Die Not in der Ukraine ist so groß,
dass es für uns Europäer völlig unvorstellbar ist.
Es geht dort in manchen Familien nicht darum ob es sich finanziell ausgeht für
die Kinder entsprechende Schuhe für den Winter zu kaufen, sondern ob die Kinder
für die kommende Woche etwas zu essen haben.
Es gibt Familien in der die Kinder seit Wochen nur Kartoffel zu essen bekommen,
weil für mehr einfach kein Geld vorhanden ist. Kinder die sich nicht selbst
helfen können und die sich den Ort ihrer Geburt nicht ausgesucht haben.
Kinder die intelligent sind, aber keine Möglichkeit haben durch eine vernünftige
Ausbildung ihre Zukunft zu gestalten. Kinder die krank sind und für die es mangels
Geld keine medizinische Betreuung gibt. Es fehlt einfach an allem.
Also haben wir uns entschlossen, den Schwerpunkt unserer Hilfeleistung in die Ukraine
(Provinz Karpattja) fließen zu lassen.
Das Problem, dass es zu lösen galt, war: Wie kommt die monatlichen Zuwendungen
weitgehenst spesenfrei zum Empfänger und wie kann gewährleistet werden,
dass dort einerseits nichts zweckentfremdet wird und andererseits die
höchstmögliche Wirkung, sprich Hilfe, erreicht wird.
Denn bereits mit wenig Geld kann in der Ukraine einem Kind eine vernünftige
Gegenwart und eine hoffnungsfrohe Zukunft gegeben werden.
Eine vierköpfige Familie kann mit nur € 150,-- recht
vernünftig einen Monat lang leben.
In den vergangenen drei Jahren hat unser Kassier aus eigener Tasche monatlich
direkt an zwei Familien in der Ukraine Geld geschickt. Dies hat zwar zwei
Familien (alleinstehende Mütter mit Kindern) geholfen, aber es war damit nicht
möglich temporär jenen Menschen zu helfen die in noch größerer Not waren.
Allein auf Grund der Tatsache, dass wir nicht ständig vor Ort sind,
fehlen uns aktuelle Informationen über wirklich bedürftige Fälle.
Beim Ukrainebesuch im Oktober 2004 ist es gelungen eine kleine Gruppe von
Menschen zu finden und diese auf ein gemeinsames Ziel einzuschwören, das da heißt:
"Wir helfen wo die Not am größten ist".
Dieses Team besteht derzeit aus einer ukrainischen Bankdirektorin,
einem örtlichen Rechtsanwalt sowie einem gutsituiertem Unternehmer
Dieses Team gibt nun seit Februar 2005 monatlich einen Bericht ab in dem über
die Verwendung bzw. Verteilung der überwiesenen Mittel Rechenschaft abgelegt
wird. Außerdem ist unser Kassier - mit seiner ukrainischen Frau - mehrmals
jährlich vor Ort und werden dabei, gemeinsam mit dem Team,
Schwerpunktprojekte beschlossen und auch Empfänger von Zuwendungen besucht.
Die Überweisung der Gelder erfolgt weitgehendst spesenfrei
(an dieser Stelle: Herzlichen Dank an die österreichische Raiffeisenzentralbank
und an die ukrainische Bank in Dnepropetrovsk, die auf sämtliche Spesen verzichten)
so das gewährleistet ist, dass die gespendeten Gelder auch wirklich
ohne "Verluste " dort ankommen, wo sie benötigt werden.
Wenn Sie sich mit unseren Zielen identifizieren können und auch helfen wollen,
oder nur Fragen haben oder gar aktiv mitarbeiten wollen
(was uns besonders freuen würde),
schreiben Sie bitte eine kurze Mail an:
WirHelfen@edv-consult.com.
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